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Tarifinfo HELIOS St. Elisabeth-Krankenhaus Bad Kissingen GmbH

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Tarifinfo HELIOS St. Elisabeth-Krankenhaus Bad Kissingen GmbH

180423_Tarifinfo Nr. 2_HELIOS Kliniken Bad Kissingen ver.di 180423_Tarifinfo Nr. 2_HELIOS Kliniken Bad Kissingen

Kurz nach 14 Uhr haben wir als Tarifkommission dem Arbeitgeber erklärt, dass wir keine Grundlage mehr sehen weiter zu verhandeln. Den Auftrag, den uns unsere Mitglieder mitgegeben haben, war klar und eindeutig: Lücke zum Branchenstandard reduzieren! Gerade jetzt, wo der öffentliche Dienst deutliche Erhöhungen und Verbesserungen abgeschlossen hat. Das Angebot des Arbeitgebers nähert sich aber nicht an den TVöD an. Im Gegenteil: bis in alle Ewigkeit soll der Abstand erhalten, ja sogar vergrößert werden.

Jetzt sind die Mitglieder gefragt!

Wir wollen mit Euch auf der Mitgliederversammlung, am Mittwoch, 9. Mai ab 17.00 Uhr unser weiteres Vorgehen besprechen.

Bis dahin hat der Arbeitgeber Zeit nachzubessern. Schon vor zwei Jahren mussten wir bessere Löhne erkämpfen.

Es scheint so: es muss wieder so laufen. 36 Monate Laufzeit und Leermonate.

Beim ersten Gespräch mit dem Arbeitgeber kündigte der Arbeitgeber an, eine Vergleichbarkeit zum TVöD zu wollen. Nur in seinem konkreten Angebot spiegelt sich hiervon nichts. Wir machten nochmals unsere Forderungen deutlich. Wir wollen eine Annäherung an den TVöD.

  • Wir wollen 8 Prozent mehr Lohn, für die Azubis eine Steigerung um jeweils 50 Euro.

Besonders wichtig ist uns die „Herzkammer“ des Elis. Im Labor sind die Lohnunterschiede nicht nur besonders groß, auch bei der Eingruppierung konnten hier in früheren Verhandlungen keine Verbesserungen erreicht werden. Damit ist das Eli äußerst unattraktiv für potentiell neue Kolleginnen und Kollegen, die aber dringend gebraucht würden. Ohne Labor wäre die Häuser in Bad Kissingen und Hammelburg in ihrer Existenz gefährdet. Daher fordern wir eine tarifliche Zulage von 300 Euro bis alle Eingruppierung in einem neuen Tarifvertrag geregelt sind. Zudem wollen wir KEINE Anrechnung der Ausgleichszahlung, eine Jahressonderzahlung von 80 Prozent und die schon dargestellte Arbeitsgruppe für alle Eingruppierungsfragen. Die Arbeitgeberseite rechnete lange in der Mittagszeit und kam mit folgenden Angebot zurück.

Das Arbeitgeberseitige Angebot im Einzelen sowie weitere Hintergrundinformationen können Sie dem Flugblatt entnehmen, dass zum Download bereit steht.