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Bayerische Alternative zur Pflegekammer

Pressemitteilung

Bayerische Alternative zur Pflegekammer

05.02.2015
PM -Zum Vorschlag von Staatsministerin Huml bezüglich der bayerischen alternative zur Pflegekammer ver.di PM -Zum Vorschlag von Staatsministerin Huml bezüglich der bayerischen Alternative zur Pflegekammer

Der Vorschlag von Staatsministerin Huml, einen „Pflegering“ als Körperschaft des öffentlichen Rechts mit einer Mitgliedschaft der Verbände der Pflegenden einzuführen, wird vom verantwortlichen Fachbereich der Gewerkschaft ver.di Bayern ausdrücklich begrüßt. Eine am Beispiel des Bayerischen

Jugendrings entwickelte Alternative zum Kammermodell überwindet unzählige Probleme dieser Rechtskonstruktion. Vor allem entfallen für die Pflegekräfte damit Zwangsmitgliedschaft und Pflichtbeiträge.

Der zuständige Fachbereichsleiter für das Gesundheits- und Sozialwesen bei ver.di Bayern, Dominik Schirmer, erklärt:

„Respekt für diesen konstruktiven und sachlichen, vor allem aber wirkungsvollen Vorschlag von Ministerin Huml! Mit dem Pflegering als einer ‚bayerischen Alternative‘ gegen eine Pflegekammer mit Zwangsmitgliedschaft wird eine Einrichtung geschaffen, welche die berechtigte Kritik gegen eine Pflegekammer aufnimmt und den Pflegekräften in Bayern nicht nur eine starke Stimme geben würde, sondern die auch konkrete Maßnahmen auf Grundlage einer demokratischen und parlamentarischen Kontrolle durchführen könnte. Die Probleme im Zusammenhang mit der Ausübung der aus unserer Sicht weiter nötigen Aufwertung des Pflegeberufes sind damit natürlich nicht überwunden. Diesbezüglich werden Politik, Kostenträger, Arbeitgeber, Gewerkschaften und die Berufsverbände weiter gefordert sein.“ Für ver.di Bayern – als größte Interessenvertretung der beruflich Pflegendenin Bayern – bietet Schirmer ausdrücklich die konstruktive Mitwirkungan der Entwicklung und Umsetzung des Modells eines „Pflegeringes“ an.

Mehr Hintergrundinformationen finden Sie in der Pressemitteilung.